Walter Vitt

geboren 1936 in Gera/Thüringen.

In Köln als Kunstschriftsteller, freier Journalist und Kurator tätig.

Nach dem Abitur am Braunschweiger Wilhelm-Gymnasium von 1957 bis 1963 Studium der Germanistik, Publizistik, Philosophie und Geschichte in Münster/Westfalen.

Von 1958 bis 1961 Chefredakteur der Studentenzeitung »Semesterspiegel«. In Münster 1961 Mit-Autor,
Mit-Herausgeber und Verleger/Auslieferung der »Anthologie der Forstlyrik«.

Von 1961 bis 1998 in Köln Redaktionsmitglied des WDR-Hörfunks, zuletzt stellvertretender Nachrichtenchef (1989 bis 1998) und WDR-Kunstbeauftragter
(1987 bis 1998).

1978 bis 1996 Lehrbeauftragter für Rundfunkpraxis am Institut für Publizistik der Universität Münster.

1989 bis 2008 Präsident der deutschen Sektion des Internationalen Kunstkritikerverbandes (AICA). Seit 1993 Herausgeber der Reihe »Schriften zur Kunstkritik« (bisher 28 Bände; siehe www.aica.de unter »Publikationen«).

Als Kurator verantwortete er über 60 Ausstellungen mit Werken moderner und zeitgenössischer Künstler. Vitt entwickelte für die katholische Gemeinde St. Maternus in Köln Neustadt-Süd bzw. für das Kölner Dominikanerkloster Heilig Kreuz seit den späten 1990er Jahren ein Programm zur Heranführung der Mitglieder von Kirchengemeinden an die Ästhetik der Moderne. Das Projekt in St. Maternus ging 2011 mit einer Edgar-Gutbub-Ausstellung zu Ende. Die Ausstellungsreihe im Dominikanerkonvent beendete Vitt im Frühjahr 2017 mit der Doppel-Ausstellung Rainer Plum / Günter Schwannecke.

In seinen Büchern beschäftigt sich Vitt mit dem Werk zeitgenössischer Künstler (Roberto Cordone, Enzo Maiolino, Lienhard von Monkiewitsch u.a.), aber auch mit dem frühen Konstruktivismus (Walter Dexel) und dem Dadaismus (Johannes Theodor Baargeld). Jüngste Veröffentlichungen: „Vom Reden über Kunst“, Vortrags-Beispiele aus mehr als 2 Jahrzehnten, 448 Seiten, Deiningen 2010, und „E-Mails im Trauerjahr – Ein Trostbuch“, 148 Seiten, Deiningen 2011.

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EIN HIRSCH, sobald er rigoros,
Ist vorne rund und hinten groß.

Ein Hirsch, ein alter, kaum noch was hört,
obwohl der Junghirsch heftigst röhrt.

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